Litha

Auweia – so kurz vor Lugh wird’s jetzt definitiv Zeit, dass ich endlich meinen Litha-Beitrag hochlade! Wobei ich auch mein Herdfeuer ein bisschen mit genau dieser Zeitspanne – von Litha zu Lugh – verknüpft habe, so macht das also schon Sinn, dass es nun etwas länger gedauert hat.

Wer mich kennt, weiss, dass ich eine erklärte „solitary“ Freifliegende bin, mit Fokus auf einer naturnahen Erdspiritualität. Von zwei Ausnahmen abgesehen feiere ich daher die Jahreskreisfeste meistens alleine, was ich aber auch gar nicht anders haben möchte. Trotzdem freue ich mich immer, wenn es sich spontan mal plötzlich anders ergibt, so geschehen kurz vor Litha, als mich Nepthis kontaktierte, eine weitere ehemalige Vollmondin. Tja, Connections halt  Oder Vernetzung, wie es so schön heisst.

Und tatsächlich hat sich nun auch mein eigenes Netz um einen Punkt ganz in der Nähe erweitert, nämlich das Spiraluna in Kreuzlingen. Dort finden Jahreskreisfeiern statt, aber auch Mondzirkel – Abende mit einem Thema, und nur für Frauen.

Das Litha-Fest hingegen war ganz als Familienfest ausgerichtet, also auch mit Männern und Kindern, und dazu hat es auch voll gepasst. Nicht nur, dass ich so Gelegenheit bekam, den Kleinen von Nephtis kennen zu lernen (soooo ein Schnüggel!!!), auch sonst haben die Kinder eine Qualität beigesteuert, die uns froh und spielerisch beschwingt mittrug, und die damit verbundene leichte Unruhe mehr als wett machte. Die Sonne schien hell und heiss, wir haben Wünsche formuliert und sind übers Feuer gesprungen, alles war sooo liebevoll vorbereitet und dekoriert, so dass ich diesen Nachmittag voll geniessen konnte. Nicht zuletzt fand ich auch sehr schön, dass wir uns etwas Mitnehmen durften, denn so wirkt bei mir alles immer noch etwas länger nach: Ein Badesalz – dass sich Jede/r selber zusammenstellen konnte, und Material zum Basteln für eine Sonne, die nun das Licht auch in unser eigenes Haus gebracht hat.

Das für mich Allerschönste war jedoch — der Göttinnentempel, den Maya im Innern des Spiraluna erschaffen hat. Denn bin ich auch normalerweise, was Tempel betrifft, eher im Wald zu Hause, so waren es doch Marion Zimmer Bradley und die Insel von Avalon, die vor langer Zeit meine Sehnsucht nach der Göttin entfacht haben. Und von daher habe ich auch immer noch die Sehnsucht, einmal Glastonbury zu sehen, an der Quelle dort zu verweilen, mich mit all den Frauen an diesem Ort verbunden zu fühlen, Stonehenge zu erfahren, und auch sonst im Süden von England meine keltischen Wurzeln zu spüren.

All dies traf dann an Litha für mich zusammen, und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Dass ich mich mit Maya auf den ersten Blick total gut verstanden habe? Brauche ich sicher nicht mehr zu erwähnen  Es ist wieder eine etwas andere Richtung, die ich damit näher kennenlernte, und das finde ich sehr bereichernd. Es wird nicht mein letztes Mal im Spiraluna gewesen sein

PS: Auf der FB Page von Spiraluna (weiter oben verlinkt) ist ebenfalls ein Beitrag über Litha zu finden.

 

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