Happy New Year!

Auf ein neues – hoffentlich weniger anstrengendes – neues Jahr!

Ich hoffe, Ihr habt die Rauhnächte geniessen können.

Dieser hier sass an einem der ersten Tage des neues Jahres auf dem Baum vor meinem Fenster. Was er mir wohl sagen will…?   

Waldgarten

Ich habe zwei Luftschächte, die im Keller Licht spenden. Das Klima dort unten ist ähnlich wie in einem Wald – schattig und feucht. Meine Freundin hat so einen „Wald“ schon länger, daher weiss ich, dass dies funktionieren kann.

Das Projekt hat sich aber etwas hingezogen, denn ich wollte die Schächte zugleich auch noch sichern. Zuerst natürlich putzen, danach mussten die Wände grundiert und gestrichen werden.

Gestern habe ich es endlich geschafft, die beiden vorbereiteten und wieder neu geputzten Schächte zu bepflanzen. Ich dachte, ich fange mal einfach an…

Es werden hauptsächlich Farn und Efeu sein, die den Platz dort beleben, aber vielleicht kommen auch die Erdbeeren, und auch die kleinen Sonnenblumen (die heissen anders, ich weiss, Rudbekia oder so) sind ein Versuch, zumindest bei der Haustüre, weil dort in den Schacht etwas mehr Licht reinkommt. Unter die gekaufte Erde habe ich übrigens auch etwas „richtige“ Walderde reingemischt.

Erde fehlt noch ein bisschen, evtl. packe ich auch noch etwas Holzschnitzel dazu, und eine richtige Ausstiegshilfe für Kleintiere gibt es natürlich auch noch. Ausserdem habe ich noch Dinge zum Aufhängen, und vielleicht schaffe ich es auch mal noch, so ein Feen-Häuschen zu bauen….

 

Gärten

Stadtbäume und generell öffentliche Grünflächen sind ja oft vernachlässigt, weil die Städte nicht genug Geld haben, um sie zu pflegen, deshalb gibt es in vielen Städten die Möglichkeit, Patenschaften zu übernehmen.

Weil ich ja gern gärtnere, hab ich in der Straße, die hier an das Grundstück grenzt, zwei Bäume „adoptiert“ und bepflanzt.

So sahen die Flächen vorher aus:


Und so jetzt (ok der Vergleich ist ein bißchen fies, weil die „vorher“-Bilder früher im Jahr waren, aber ich hab wirklich massig Gestrüpp entfernt):


Inzwischen sind die Pflanzen ein Stück gewachsen und ich musste schon mal nachschneiden. Ansonsten nur gießen und Dreck rauspflücken, allerdings hält sich der inzwischen in Grenzen, weil vielen Leuten gefällt, dass die Baumscheiben nicht mehr so verdreckt sind.

Zwei daneben sehen im Vergleich dazu übel aus, ich überleg schon dauernd, ob ich die auch noch übernehmen soll, aber ich will mich nicht übernehmen.

Einen Baum in der Erlanger Str. hab ich auch noch, aber das ist eine schwierige Geschichte, da wächst kaum was, weil die Baumscheibe sehr klein ist, aber ich habs immerhin geschafft, ein paar Stiefmütterchen und Nelken dazu zu bringen, dort zu wachsen, inzwischen hatten die Leut, die in die Kneipe gegenüber gehen, damit aufgehört, ihre Fahrräder draufzustellen, und der Dreck hat nachgelassen, da kommt von der Stadt der Rasenmäher-Dienst und metzelt meine Stiefmütterchen dermassen nieder, dass die sich nicht mehr erholt haben. Einen Busch, den ich umgepflanzt hab, habens immerhin stehen gelassen, der treibt jetzt endlich raus und hält seine Blätter einsam in die Gegend, zwei andere, die noch nicht richtig angewachsen waren, mussten auch dran glauben. Schad, mal schaun, ob das noch was wird.

Die guten alten WindowColors!

Gerade bin ich auf einem WindowColors Revival-Trip 

Das Sonnenglas war ein Geschenk für eine Freundin, die Kunstgeschichte studiert hat, im Museum arbeitet, und früher 3 Jahre in der Toskana verbracht hat. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis, vor allem, weil es mal tatsächlich so ungefähr geworden ist, wie ich es in meiner Vorstellung im Kopf hatte